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Meine Reise hatte mich nach Südfrankreich zur Flusskreuzfahrt mit der Bijou du Rhône von nicko Cruises geführt. Im dritten Teil geht es von Avignon, über Pont du Gard und zurück nach Lyon.

Avignon, bekannt durch Mireille Mathieu

Am nächsten Tag legten wir in Avignon an. Mit dem berühmten Lied „Sur le Pont d’Avignon…“ von Mireille Mathieu wurden wir durch die Kreuzfahrtdirektorin Kathrin Wimmer über die Lautsprecher begrüßt. Avignon in der Provence wurde am Ufer der Rhône erbaut.

Nach dem Frühstück ging es auf einen geführten Stadtrundgang durch die Stadt der Päpste. An der berühmten Brücke Pont Saint-Bénézet mit ihren 22 Bögen von Avignon machten wir kurz Halt und wir sangen das Lied mit unserer Reiseleiterin.


Durch eines der sieben alten Haupttore ging es in die historische Altstadt. Sie ist von einer vier Kilometer langen Stadtmauer umgeben. Sieben Tore dieser Stadtmauer führen in die Altstadt und 39 Türme recken sich empor. In Avignon gibt es eindrucksvolle Gebäude, wie das Rathaus und das Theater zu entdecken, sie ist UNESCO-Weltkulturerbe.

Am eindrucksvollsten ist der mächtige Papstpalast von Avignon, leider war er wieder geschlossen, so dass ich wieder nicht die Möglichkeit hatte, ihn von innen zu sehen. Avignon ist eng mit der katholischen Geschichte verbunden, denn von 1309 bis 1377 war sie Sitz der Päpste und blieb bis 1791 unter päpstlicher Herrschaft. Der Palais des Papes ist von einer mächtigen mittelalterlichen Mauer umgeben.

Von der Treppenplattform konnten wir einen tollen Blick auf die Stadt, den Fluss und die Umgebung genießen. Leider war auch der schöne Garten neben dem Palast wegen Bauarbeiten geschlossen.
Nach der Führung erkundeten wir Avignon auf eigene Faust. Wir fanden ein nettes Café mit provenzalischem Flair, wo wir in der Sonne sitzen und einen Kaffee genießen konnten. Danach ging es zurück auf die Bijou du Rhône zum Mittagessen.
Nachmittagsausflug zum römischer Aquädukt Pont du Gard

Viel Zeit blieb nicht zum Essen und schon saßen wir wieder im Bus und wir fuhren zum gigantischen Pont du Gard. Und wieder durften wir römische Geschichte hautnah auf unserer Rhône-Kreuzfahrt erleben.


Nach unserer Ankunft ging es ins Museum, wo uns die Bauweise des beeindruckenden römischen Aquädukts erklärt und anschaulich dargestellt wurde.


Nach einem kurzen Spaziergang konnten wir das beindruckende Bauwerk bestaunen. Bereits der erste Blick ließ mich aus dem Staunen nicht wieder rauskommen. Ich konnte es nicht lassen und musste ständig fotografieren. Wir hatten mit dem Wetter richtig Glück, es war strahlend blauer Himmel und in der Sonne ließ die Brücke besonders schön gelb leuchten.

Als ich auf der Brücke war, wurde mir erst einmal die Dimension des Brückenbauwerks der antiken römischen Welt klar, ich kam mir richtig klein vor. Mit ihrer beeindruckenden Höhe von 49 Metern stellt Pont du Gard einen der am besten erhaltenen Wasserkanäle der Römerzeit in Frankreich dar. Sie war Teil einer etwa 50 km langen Wasserleitung, das die Römer zur Wasserversorgung von Nîmes errichtet hatten.

Die fast 2.000 Jahre alte Pont du Gard wurde Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. erbaut. Sie besteht aus drei Ebenen. Auf der oberen Ebene verläuft die rechteckige Rinne der Wasserleitung mit einem Gefälle von 0,34 %, die 1,80 m hoch und 1,20 m breit ist.

Ich stieg hinab zum Fluss, um noch ein paar schöne Bilder der Brücke von unten aufzunehmen. Ich war total begeistert von der römischen Baukunst. Pont du Gard ist heute UNESCO-Welterbe.

Das Aquädukt Pont du Gard ist auf dem Fünf-Euro-Schein abgebildet, was wohl kaum einem aufgefallen ist, vielleicht das nächste Mal darauf achten, wenn man einen in den Händen hält.
Abschiedsempfang mit Kreuzfahrtdirektorin Kathrin Wimmer

Am vorletzten Abend gab es vor dem Galadinner einen Sektempfang mit dem 2. Kapitän Lorenz Ducout.


Die Kreuzfahrtdirektorin Kathrin Wimmer begrüßte uns und uns wurde da Nautische Team von Kapitän Ducout, das Rezeptionsteam, Serviceteam und Housekeepingteam.


Nach dem Empfang nahmen wir im Restaurant Platz und das Restaurantteam servierte uns das Gala-Dinner, was das Küchenteam mit viel Liebe zum Detail für uns zubereitet hatte, Die Tische waren besonders hübsch gedeckt.

Zum Abschluss machte das Team eine Polonaise und das Küchenteam wurde vorgestellt.

Endstation Lyon und Abschied von Bijou du Rhône

Auf zur letzten Etappe unserer Kreuzfahrt mit der Bijou du Rhône ging es nach Lyon zurück. Da wir den ganzen Vormittag noch fuhren, konnten wir ausgiebig das leckere Frühstück genießen und dabei die vorbeiziehende Landschaft beobachten.

Danach nahmen wir auf dem Sonnendeck Platz und beobachteten noch einmal die Fahrt durch die Schleusen. Es ist immer ein Erlebnis, wie eng die Schleusen sind und wie fast mühelos das lange Schiff vom Kapitän und seiner Crew hinein. und wieder hinausmanövriert wurde.

Die Kreuzfahrtdirektorin Kathrin Wimmer wies während der Fahrt immer wieder auf vorbeiziehenden Sehenswürdigkeiten hin. Die Bijo du Rhône glitt sanft über das Wasser, echt entspannend. Es war schön, auch mal tagsüber zu fahren und die vorbeiziehende Landschaft zu genießen.
Stadtrundfahrt Lyon


Gleich nach dem Anlegen und der Freigabe hieß es Lyon mit einer Stadtrundfahrt zu erkunden. Wir fuhren hinauf zur Basilica Notre-Dame de Fourvière, die oberhalb der Stadt Lyon auf dem Fourvière-Hügel liegt.


Sie ist eine römisch-katholische Votiv- und Wallfahrtskirche und wurde ab 1872 erbaut und 1896 geweiht.

Es ist ein echt imposantes Bauwerk, besonders im Innenraum. Sie hat eine extrem hohe Decke, Säulen und Wände reich bemalt und mit viel Gold, beeindruckenden Mosaiken und Statuen verziert. Durch die großen Buntglasfenster mit biblischen Motiven fällt gerade bei Sonnenschein viel Licht in die Basilica.

Von hier oben konnten wir einen atemberaubenden Blick über ganz Lyon genießen. Im Hintergrund waren sogar die Berge mit dem Mont Blanc zu sehen, wir hatten echt Glück mit dem Wetter und der Weitsicht. Lyon wurde 43 v. Chr. gegründet.


Danach ging es in die Altstadt von Lyon, die wir dann aber auf eigene Faust erkundeten. Sie ist eine der größten Renaissance-Altstädte Europas und seit 1998 UNESCO-Weltkulturerbe. Sie liegt unterhalb des Fourvière-Hügels und am Saône-Ufer.

Von der Altstadt, mit ihren verwinkelten Gassen, kann man oberhalb, auf dem Fourvière-Hügel die Basilica entdecken. Wir schlendern vorbei der Kathedrale Saint-Jean, den traditionellen „Bouchon“-Restaurants und berühmten Traboules, den versteckten Passagen durch Häuser und Höfe. Eine wirklich sehenswerte Stadt, leider hatten wir zu wenig Zeit.

Dies war eine wunderschöne vielfaltige Flusskreuzfahrt mit der Bijou du Rhône auf der Rhône und Saône, sie ist sehr geschichtsträchtig, aber auch Naturliebhaber kommen voll auf ihre Kosten, ich kann sie nur weiterempfehlen.

Ich danke dem gesamten, besonders freundlichen Team der Bijou du Rhône, dem Team von nicko Cruises für die fantastische Flusskreuzfahrt auf der Saône und Rhône. Mehr Informationen zur Flusskreuzfahrt „Südfrankreich bis nach Burgund“

Fotos Gabriele Wilms
Der erste Teil meiner Flusskreuzfahrt mit der Bijou du Rhône „Traumhaft schöne Flusskreuzfahrt mit der Bijou du Rhône auf Saône und Rhône (Teil 1)“

Der zweite Teil meiner Flusskreuzfahrt mit der Bijou du Rhône „Traumhaft schöne Flusskreuzfahrt mit der Bijou du Rhône auf Saône und Rhône (Teil 2)“
















































































