Kraftplätze im Ausland zum Auftanken besonderer Energien – heiligen Plätzen und magische Orte

Auch im Ausland finden Sie Magische Orte und heilige Plätze sind Zonen mit erhöhter natürlicher Energie. Diese Energie ist nicht nur fühlbar, sondern auch messbar. Zu allen Zeiten und in allen Kulturen haben Menschen diese zu nutzen gewusst. Oft sind auf solchen Kraftplätzen Kultstätten entstanden und später Kirchen und Klöster errichtet worden. Magische Orte und heilige Plätze finden sich aber auch in der freien Natur, etwa bei alten Bäumen, Steinen und Quellen. Begleiten Sie mich zu den einzelnen Plätzen in den verschiedenen Ländern.

Als erstes nach Italien

In die italienische Hauptstadt Rom

„Alle Wege führen nach Rom.“ Schon als Hauptstadt des Römischen Reiches zog es die Völker des Altertums magisch an. Bis heute ist es das größte Zentrum der Christenheit, der Vatikan Sitz der Katholischen Kirche. Keine andere Stadt hat mehr Sehenswürdigkeiten zu bieten als Rom. Ein absolutes „Muss“ sind die Katakomben, das Forum Romanum und der Petersdom. Außerdem stehen die große Marienkirche „Santa Maria Maggiore, der Bischofssitz des Papstes, „S. Giovanni in Laterano“ und die Engelsburg, das ehemalige Mausoleum von Kaiser Hadrian, auf dem Programm. Das am besten erhaltene antike Bauwerk der Stadt ist das Pantheon. Wer will, kann in Rom sogar noch Stätten des Mithras-Kultes finden. Dieser hatte seinen Ursprung in Persien. Ihm wurde bis zum dritten Jahrhundert nach Christus in mindestens fünfzig römischen Tempeln gehuldigt, Kaiser Aurelian hat ihn sogar zur offiziellen Religion des Kaiserreichs erhoben. Bis heute gibt es „Mithräen“ unter der Kirche San Clemente in der Nähe des Kolosseums und unter den Fundamenten der Santa-Pricsa-Kirche auf dem Aventin, die man besuchen kann.

nach Assisi der „Perle Umbriens“

Ungezählt sind die Orte, an denen der Heilige Franz von Assisi seine Spuren hinterlassen hat. Doch kein Ort ist so wie Assisi, die „Perle Umbriens“, mit seinen mittelalterlichen Häusern und alten Stadtmauern von der Verehrung des ersten Bettelbruders geprägt. In rosasteinerner Schönheit präsentiert sich das Städtchen, leicht erhöht, auf den Ausläufern des Monte Subasio.

In das alte Franziskanerkonvent San Giovanni Rotondo

Aus dem alten Franziskanerkonvent San Giovanni Rotondo ist im letzten Jahrhundert ein Heiliger hervorgegangen: Padre Pio aus Pietrelcina, der die christlichen Wundmale an Händen und Füßen trug. In San Giovanni Rotondo liegt heute in wilder Natur das weite und moderne Zentrum seiner Verehrung. Wie zu seinen Lebzeiten finden die Gläubigen in seiner Nähe Trost und Rettung. In seinem Sanatorium „Casa Sollievo della Sofferenza“ arbeiten christliche Ärzte und Pfleger. San Giovanni Rotondo lässt keinen Raum für das Geheimnis. Hier geschehen Wunder im hellen Tageslicht, vor den Augen aller, nämlich Genesungen, die niemand vermutet hätte.

Nun kommen wir nach Frankreich

der berühmte Notre Dame in Paris

Bild04b Zwei magnetische Achsen durchziehen die französische Metropole. Die eine verbindet Reims mit Chartres und durchquert die Stadt über die Porte de Mènilmontant. Die andere kommt aus Burgund, tritt durch die Porte d´Italie und folgt dann der Richtung Normandie. Kreuzen tun sich diese beiden magnetischen Adern exakt an der Notre Dame.

Durch diese Überschneidung kommt eine starke Wechselwirkung zustande, die eine außergewöhnlich „Strahlung“ entwickelt. Jeder, der die Kathedrale besucht, tankt sie automatisch auf. Nach dem Besuch fühlt man sich frischer, leichter, zufriedener und auch befreiter. Sorgen und Ärger werden von einer anderen Warte aus betrachtet. Früher stand hier ein Heiligtum für Jupiter, der Gott des Lichts, dessen Skulptur unterhalb des Chors gefunden wurde.

Die Kathedrale von Chartres

Sie ist ein geomantisches Meisterwerk, das zwischen 1134 und 1220 erbaut wurde. Ausgerichtet hat sie ein unbekannter Baumeister exakt nach der Nordost-Orientierung eines unterirdischen Wasserlaufs. Weitere Kanäle kommen in der Mitte unterhalb des Chores zusammen. Diese Vereinigung lädt die Erde darüber kraftvoll auf. Vor rund 4.000 Jahren hatten keltische Druiden genau an der gleichen Stelle ein Hünengrab angelegt und der Sonne geweiht.

das ganze Jahr Pfingsten in Lourdes

In Lourdes fühlt man sich, als ob das ganze Jahr Pfingsten wäre. Menschen treffen aus vielen Ländern zusammen, singen und beten in zahlreichen Sprachen. Jährlich besuchen rund 4 Millionen Menschen diesen Ort, an dem der Müllerstochter Bernadette Soubirous 1858 achtzehnmal die Gottesmutter erschienen ist. Über 5000 Heilungen sind seit 1869 dokumentiert, 67 davon ärztlich anerkannt. Besonders eindrucksvoll sind die großen, nächtlichen Prozessionen, an denen Tausende von Kranken mit brennenden Kerzen inbrünstig „Ave“ singen. Lourdes verfügt auch über die größte, unterirdische Basilika der Welt, die 25.000 Besuchern Platz bietet.

Das bretonischen Dorf Carnac

Bei Carnac, einem bretonischen Dorf im Westen Frankreichs, steht eine der rätselhaftesten Steinbauten der Menschheit. Die Megalith-Alleen umfassen über 3000 Steine, die sich kilometerweit durch die Landschaft ziehen. Ein gigantischer Anblick! Man scheint eine andere Welt vor sich zu haben. Lange Zeit wurde angenommen, dass die Kelten oder Römer die Steine dort hinterlassen haben. Doch heute glaubt man, dass rund 3000 vor Christus, in der Jungsteinzeit, ein unbekanntes Volk damit begonnen haben muss, diese mächtigen Steine zu astronomischen Zwecken aufzustellen.

In Spanien das weltbekannte Santiago de Compostela

Santiago de Compostela ist der größte Wallfahrtsort Spaniens. Anlass war ein mysteriöser Fund im neunten Jahrhundert nach Christus. Damals entdeckte ein Eremit am Berg Libredón das Grab des Apostels Jakobus. Die Legende erzählt, dass dieser nach seiner Enthauptung in Palästina auf einem Schiff nach Galicien gekommen sei. König Alfonso II veranlasste, dass am Ort des Fundes eine Kirche gebaut wurde und nannte ihn „Santiago de Compostela“, was soviel heißt wie „Feld der Sterne“. Dorthin kam auch Kaiser Karl der Große. Er folgte dem „Weg der Sterne“, wie der Jakobusweg nach Santiago de Compostela genannt wird, um Vergebung für seine Sünden zu erlangen. Ein Wanderstock, ein Kürbis für Wasser und Wein, ein kleiner Sack und ein Hut mit breiter Krempe war damals die typische Ausrüstung des Pilgers. Heute sieht man Menschen mit Rucksack, Regenjacke und Schirmmütze. Ihre Zahl, die weit in die Millionen geht, nimmt von Jahr zu Jahr zu. Früher pilgerten die Menschen nach Santiago, um ein Versprechen zu erfüllen, sich von einer Strafe zu befreien oder um einer gerichtlichen Entscheidung zu folgen. Heute stehen andere Motive im Vordergrund. „Viele wollen sich die Vergangenheit in Erinnerung rufen, die eigene Kultur und Geschichte entdecken und dabei die Landschaft entlang des Jakobsweges genießen“, sagt Bernhard Meyer, Geschäftsführer des Bayerischen Pilgerbüros in München. „Sie suchen in der Regel eine Neuorientierung für ihr Leben oder möchten danken, dass es ihnen und ihren Familien gut geht.“ Zu Fuß bewältigen sie die rund 800 Kilometer von den Pyrenäen bis Santiago de Compostela, je nach Kondition, innerhalb von vier bis sechs Wochen. Steht man vor der Kathedrale, muss man ein über tausend Jahre altes Ritual befolgen.

Der Rundgang beginnt mit einer kontemplativen Betrachtung der „Pforte zur Glorie“, eines der schönsten Bildhauerwerke der Romanik. In seiner Wölbung trägt jeder der 24 Männer ein Musikinstrument. Sie versinnbildlichen die Vorfahren, die die Harmonie des menschlichen Bewusstseins erreicht haben. Im Zentrum steht der majestätische Christus, der die Ströme der Erde unter seinen Füssen bändigt. Ganz oben auf der Säule erhebt sich die Skulptur des Apostels. Der Pilger sollte nun mit der Hand über diese Säule streichen und seine Finger in die Vertiefungen legen, die die Hände von Millionen Menschen in den Marmor gehöhlt haben. Jetzt erst läuft man um die Säule herum und beugt sich herunter, um mit der Stirn die Figur des „Santo dos Croques“ zu berühren, die den Baumeister Mateo darstellt und dessen Intelligenz ansteckend ist…

Nächste Station ist der Hauptaltar mit dem goldenen Abbild des Jakobus. Hinter ihm führen mehrere Stufen bis zum Rücken der Statue. Viele Menschen umarmen sie oder ihre beiden Schultern. Auf einer schmalen Stiege klettert man in eine vergoldete Krypta hinab, wo seine sterblichen Überreste ruhen. Wer Glück hat, kann der Zeremonie des „Botafumeiro“ beiwohnen. Dann schwingt ein riesiger Weihrauchkesser aus versilbertem Messing an einem Seil durch das ganze Querschiff und verströmt dabei feine Streifen von Weihrauch. Als Souvenir bringt man eine Muschel mit nach Hause. Sie bedeutet die Urform, die Geburt und den Mond, der das Erwachen der Vegetation und das ganze Leben lenkt.

Am Ende kommen wir in Österreich nach Bad Waltersdorf

Der Apache J. Reuben Silverbird hat 2002 in der österreichischen Heiltherme Bad Waltersdorf in einer Zeremonie ein original indianisches Medizinrad an einem von ihm speziell ausgewählten Kraftplatz im Park des Quellenhotels errichtet. Das Rad, das aus 35 Steinen besteht, stellt den Ursprung des Lebens dar. Der innere Kreis ehrt Mutter Erde, Vater Sonne und Großmutter Mond. Zwölf Mond-Steine lehren über Fauna, Flora und zwischenmenschliche Beziehungen. Seelenpfade repräsentieren Qualitäten wie Klarheit, Weisheit und Liebe. Hier kann man Harmonie und Frieden finden, die innere Verbindung mit der Natur spüren und neue Energien sammeln

Text Sonja Schön

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Sonja Schön
Über Sonja Schön 13 Artikel
Astrologie-Expertin Sonja Schön arbeitet als Autorin für verschiedene Portale, Magazine und Zeitungen. Ihre Schwerpunkte sind Wirtschaft, Lifestyle, Spiritualität & Astrologie. Für Toureal schreibt Sie regelmäßig das Wellness-Horoskop.

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