HELDenhafte Wellnessmomente im Hotel Held im Zillertal

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Meine Reise ging in das Sport- & Wellnesshotel HELD in Fügen im wunderschönen Zillertal. Hier durfte ich neben traumhafter Natur und Berge unvergessene Wellnessmomente erleben.

Zuerst zur Geschichte des Hotels HELD

Das Stammhaus des Hotel HELD wurde 1973 von den Großeltern erbaut. Wo heute das Hotel steht war früher eine Wiese. Die Oma Paula war eine Bauerntochter, stammte vom benachbarten Bauernhof und der Opa Hans war Polizist. Die Oma ist auf die Idee gekommen den Grund zu kaufen und ein Hotel zu bauen. Mit Liebe, Leidenschaft und Überzeugung erschufen sie diesen tollen Urlaubsort mit Rundumblick auf die umgebene Bergwelt. Im gleichen Jahr war die Spieljochbahn eröffnet worden, was ein Grundstein für den Tourismus war.

Am Anfang begannen sie einige Jahre Gäste in ihrem Einfamilienhaus zu beherbergen, erweiterten ihr Haus zu einer Pension mit Etagenduschen und fließendem Wasser. Sie legten 1973 den Grundstein zum heutigen Hotel Held mit typisch österreichischer Gastfreundschaft, um noch komfortableren Urlaub in den Zillertaler Bergen zu bieten. Sohn Gerhard erlernte den Beruf des Kochs und später von seinem Vater das Hotel in Tirol zu führen. Gerhards Frau Anni fügte sich viel Herzlichkeit, Witz und Sinn für Schönes perfekt ein.

Familie Held (c) Held-Hotel

Deren beiden Töchtern Lisa und Patricia, bereits die dritte Generation, wurde der Sinn für Tiroler Gastfreundschaft in die Wiege gelegt. Lisa und ihr Mann Andreas sind heute Bestandteil der Hotelleitung. Auch die vierte Generation ist mit den Töchtern Paula und Rosa von Lisa und Andreas, sowie ein Töchterchen von Patrizia in der Gastgeberfamilie vorhanden und begeistern neben der Familie auch die Gäste mit ihrem Charme.

Zur Anfangszeit wurde viele Hotels von Quereinsteigern gebaut, so wie die Großeltern. Zu diesen Zeiten war die Kellerbar im Hotel mit das Wichtigste. Am Tag sind die Leute Ski fahren gegangen und am Abend wurde gefeiert. Die Mama Anni hatte die Kellerbar bewirtschaftet, da waren zum Teil 100 Leute da und haben getrunken und gefeiert. Am Anfang gab es eine kleine Sauna und eine Solarium-Bank im Keller und die ist kaum genutzt worden.

Jedes Jahr wurde etwas dazu gebaut, es gab kaum ein Jahr, wo nichts gebaut wurde. So gab es zum Beispiel am Anfang noch kein Schwimmbad.

HELDenhafte Wellnessmomente, Wohlfühlen und Entspannen

Motto der Gastgeber „Wir holen die Natur sogar persönlich von den Bergen ins Haus. Die getrockneten Heublumen stammen zum Beispiel vom Bergbauernhof “Bichl” am Fügenberg.“ Familie Held

Die Zillertaler Berge locken jederzeit zum Erkunden, von wandern, Ski fahren, Rodeln, um nur einiges zu nennen, die Natur hautnah erleben. Jedoch möchte man manchmal einfach nur entspannen, die Seele baumeln lassen und zur Ruhe kommen. Genau dafür bietet das HELD die perfekte Voraussetzung in dem großzügigen Wellnessbereich.

Nach einem anstrengenden Tag auf dem Spieljoch wollte ich mir und meinem Knie einfach mal eine Auszeit gönnen. Das Hotel bietet die verschiedensten Ruhebereiche, da findet jeder seinen Lieblingsplatz. Ich hatte mir den Ruhebereich mit den Ruheboxen ausgewählt, diese können auf einer Seite mit einem Vorhang geschlossen werden. An der Wand hat man seine absolute Privatsphäre. Meine Ruhebox war nach vor zum Wintergartenruheraum offen und damit hatte ich einen fantastischen Blick auf die hohen Berge.

Ein anderen Ruheraum mit Glasüberdachung und bequemen Wasserbetten hatte ich am Tag zuvor getestet.

Der Zirben- und Salzruheraum ist auch sehr zu empfehlen, erwärmte Liegen, gut riechenden Zirben-Betten, die HELDen-Nester laden zum Entspannen. Die Wand aus Salzstein bietet dabei eine gesunde Raumluft.

Whirlpool im Innenbereich

Ich begann meinen Wellnesstag erst einmal mit einer Runde schwimmen im wohlig warmen Wasser des Innenpools. In dem großzügigen Hallenbad kann man sehr gut schwimmen. Für sportliche Schwimmer ist die Gegenstromanlage perfekt. Zum Verwöhnen sind Bodensprudel, Wasserfall und die Massagegrotte vorhanden. Für alle n Schwimmer unter unseren Gästen ist unser genau richtig.

Die Wasserwelt bietet noch zwei Whirlpools, dabei genoss ich den dampfenden Whirlpool im Freien, gleich neben dem Außenpool. Bei 35°C warmen, sprudelnden Wasser mitten im Schnee, wurden meine Muskeln gelockert und ich ließ den Blick über die verschneite Berge ziehen und entspannte dabei total. Einfach treiben und den Gedanken freien Lauf lassen, das ist Wellnessgenuss pur.

Zwischendurch war eine Runde Schwitzen angesagt, dafür stehen in der HELD-Saunawelt Zillertal sieben verschiedene Saunen bereit. Ich begann mit der großen Zirbensauna. Es ist eine finnische Sauna mit 90 bis 95°C, die aus massivem Zirbenholz der heimischen Tiroler Alpen echt schön ist. Durch die hohe Temperatur und die niedrige Luftfeuchtigkeit ist das Saunieren ein Stimulator für den Kreislauf und das Immunsystem. Barbara, die Fitnesstrainerin macht 5x die Woche Saunaaufgüsse.

Immer wieder machte ich Ruhepausen in meiner Rückzugsecke und schlief sogar mal ein. Großen Wert wurde auf die richtige Kombination von Licht, Wärme und verschiedensten Düften gelegt, denn dies bringt den Körper in eine besondere Tiefenentspannung.

Gerade im Winter finde ich es fantastisch im Außenpool zu schwimmen. Ideal ist der beheizte Garten-Pool, der 5×10 Meter groß ist. Bei wohlig warmer genoss den Rundumblick auf die faszinierende Bergwelt des Zillertals.

Ein Highlight war das Schwitzen in rustikalen Hütten-Sauna im Hotelgarten, einer finnischen Sauna bei rund 90°C. Durch die große Glasscheibe sind die Berge zum greifen nah.

Vor der Hütten-Sauna steht ein Kaltwasser-Fass zum Abkühlen, leider war ich dafür nicht mutig, denn es war eine Eisschicht auf dem Fass.

Meine absolute Lieblingssauna war die Infrarotsauna von Physioterm, die wirklich schön und einladend ist. Hier kann man, auf zwei gemütlichen Liegen oder fünf Sitzplätzen, den Körper bei einer Temperatur von ca. 30°C eine minimale Erhöhung der Körpertemperatur und gleichzeitig eine tiefgründiges Durchwärmen von innen nach außen erreichen. Dies hat eine Wirkung auf die Gesundheit, da es ein gesundes und Kreislauf schonendes Schwitzen ermöglicht.

Zu den weiteren Saunen, man kann in sieben verschiedenen Saunen schwitzen, gehören die Bio-Sauna, eine schonende Alternative mit 60°C, die besonders für Personen mit Kreislaufstörungen geeignet. Das Kräuterdampfbad mit Düften aus dem hauseigenen Garten, der Hotel-Kräutergarten war Inspiration dazu, befreit bei ca. 45°C die Atemwege und entspannt Körper und Geist. Das Sole-Dampfbad mit ca. 40 °C wird besonders bei Erkrankungen der Atemwege empfohlen. Zu guter Letzt gibt es noch das römische Dampfbad, das mit der hohen Luftfeuchtigkeit besonders wirksam zur Reduktion von Spannungen ist.

Ich genoss den Wellnesstag und konnte total entspannen, mich regenerieren und zur Ruhe kommen.

Für sportbegeisterte Gäste wurde der neue 150 m² Panorama-Fitnessraum gebaut. Er ist mit Topgeräten der Marke Technogym ausgestattet. Durch das grandiose Panorama macht das Training in der Fitnessoase noch mehr Spaß. Für Fitnesskurse und Yogaeinheiten, die 6-mal pro Woche von einer externen Yogalehrerin zu einem kleinen Kostenbetrag angeboten werden, entstand ein neuer 140m² großer Aktiv- und Bewegungsraum.

Das Fitnessraum-Dach wurde begrünt, damit wurde der Garten vergrößert, so heizt sich der Raum im Sommer nicht so auf und im Winter wirkt es isolierend. Die kaum erkennbare Akustikdecke im Fitnessraum bietet eine echt tolle Akustik.

Hausintern bietet die Aktive- und Wellnesstrainerin Barbara in der Woche ein tägliches Training, wie Bauch-Beine-Po, Stretchen oder Nordic Walking. Diese werden im Rahmen des aktiven Wochenprogramms angeboten und sind im Preis inkludiert.

HELDenhaft wohnen im Hotel HELD

Gut Schlafen im Urlaub ist genauso wichtig, wie Wellness, Bewegung und gut Essen. Das Hotel bietet in 75 wunderschönen, gemütliche Zimmern ein Platz zum wohl fühlen. Jedes Zimmer bietet einzigartige Blicke auf die Zillertaler Bergwelt, die Räume werden je nachdem in Morgen- oder Nachmittagssonne getaucht und somit wird eine einzigartige Atmosphäre des Wohlfühlens geschaffen.

Mein gemütliches Doppelzimmer „Hamberg“ ist mit Eichen-Vollholzboden und Vollholzmöbeln aus biologisch hochwertigem Zirben- oder Altholz ausgestattet. Das rund 26 m² große Zimmer war mit einem echt großen Bett, in dem ich fantastisch geschlafen hatte, sowie einer Couch zum wohl fühlen, ausgestattet. Heimische Naturmaterialien und viel Liebe zum Detail bieten ein einzigartiges Wohngefühl.

Bereits beim Aufwachen konnte ich die einzigartige Aussicht auf die Bergwelt genießen.

Das Zimmer hatten eine 5 m² großen Balkon, von dem ich einen einzigartigen Blick auf die Zillertaler Berge bis hin zum Hintertuxer Gletscher Hatte. Ich hatte mich von der ersten Minute an wohl gefühlt.

Tirol Suite für privaten Wellnessgenuss

Die 73 m² große modern gestaltete Suite bietet neben wohl fühlen ganz private Wellnessmomente. Sie ist mit Eichen-Vollholzboden, gemütlichen Vollholzmöbel aus biologisch hochwertigem Altholz und komfortablen Box-Springbetten ausgestattet. Witzig sind die Wandbilder der Trachtengruppen.

Vor dem Balkon lädt die frei stehende Badewanne zu Baden mit Aussicht ein. Die Infrarotdusche rundet das Wellnessangebot der Suite ab.

Ein absolutes Highlight ist die private Panoramaglas-Sauna auf dem Balkon der Tirol Suite, die wahlweise mit 60 oder 90 Grad betrieben werden kann.

Von dem 9 m² großen Balkon hat maneinen atemberaubendem Ausblick auf den Garten, Wiesen, Berge und die idyllische St. Pankraz-Kirche.

Penthaus Suite Bergfeuer – Luxus pur

Die 92 m² große Penthaus Suite Bergfeuer bietet einen gemütlichen Wohnbereich mit Eichen-Vollholzboden, Vollholzmöbeln aus biologisch hochwertigem Zirbenholz und komfortablen Box-Springbett.

Zillertaler Schafwollteppichen, gemütliche Ruhesessel und das Gas-Kaminfeuer laden zu romantischen Stunden ein.

Die freistehende Badewanne, Whirlwanne bietet beim Baden einen tollen Blick aufs Spieljoch.

Das Badezimmer ist mit einer Panorama-Infrarot-Dusche von Physiotherm mit freien Bergblick ausgestattet.

Der 30 m² große Eckbalkon ist mit privater Panoramaglas-Sauna und komfortablen Liegemöbel ausgestattet. Er bietet einen atemberaubenden Ausblick auf das Bergpanorama. Zillertaler Berge, soweit das Auge reicht.

Kulinarischer Genuss aus der HELDenküche

Für die Gastgeber ist Wellness und Genuss eine Verantwortung für Familie, für Nachhaltigkeit und für eine lebenswerte Zukunft in den Zillertaler Bergen.

Das neue Restaurant über dem Schwimmbad ist 2019 fertig gestellt worden. Wo früher die Lichtkuppel vom Schwimmbad war, ist heute ein kleiner Innenhof mit einem Baum in der Mitte.

Der erlebnisreiche Tag beginnt mit einem reichhaltigen Frühstück vom Buffet. Frisches Brot und Brötchen von der Dorfbäckerei, an der Saftbar kann man sich mit Obst und Gemüse nach Herzenslust bedienen. Von der Sennerei Fügen kommt die beste Heumilch von den Almen und Bergbauernhöfen des Zillertals. Die Familie Wurm aus Fügen liefert selbstgemachten Zillertaler Blütenhonig.

Ich liebe frisch gepressten Orangensaft, den man sich an der großen Saftpresse selbstständig pressen kann.

Den saftigen Schinken kann man sich mit der Maschine selbst hauchdünn runter scheiden, den sollte man unbedingt probieren. So wie auch die liebevoll hergestellten Marmeladen und Aufstriche.

Die Eier kommen vom Gartnerhof in Uderns, die Frühstücksköche bereiten Spiegelei, Rührei oder Omelette, Eierspeise ganz nach den Wünschen der Gäste zu und verfeinern diese mit Kräutern aus dem hoteleigenen Garten.

Küchenchef Martin und seinem Held Küchenteam (c)Hotel Held

Küchenchef Martin ist aus dem Tal und seit 10 Jahren im Hotel beschäftigt. Er zaubert mit seinem Küchenteam kulinarische Köstlichkeiten.

Ein absolutes Highlight bei meinem Besuch war das italienische Buffet mit vielen italienischen Köstlichkeiten.

Es heißt mit allen Sinnen genießen. Warme und kalte Köstlichkeiten aus dem Nachbarland, Genuss pur. In der HELDenküche werden möglichst bewusst gesunde Zutaten verarbeitet, es werden einheimische Schmankerl, internationale Klassiker oder leichte Wellnesskost gekocht. Ganz nach den HELDen Motto: „Wohlfühlen. Genießen. Und die Berge

In der Hotelküche werden heimische Produkte und Kräuter aus unserem eigenen Kräutergarten verwendet. Martins Küche ist geprägt von Ideenreichtum, Kreativität und Leichtigkeit. Martin weiß, dass kulinarischer Genuss zwischen Regionalität und Innovation liegt.

Echte Genießer trinken keinen Wein, sondern kosten Geheimnisse“ Familie Held

Mit Juniorchef Andi machten wir eine Weinverkostung im Weinkeller, der aus alten Wiener Ziegeln gemauert wurde. Auf der Weinkarte des HELD liegt der Schwerpunkt auf österreichische Weine. Der Weinkeller ist mit den besten Weinen Österreich gefüllt und wir durften 4 davon verkosten, die echt gut waren.

Sie haben Weinbaugebiet und die Weinbauern direkt besucht und die Arbeit vor Ort begutachtet. der wurde. Neben österreichischen Weinen sind auch hervorragende Weine aus dem Italien, Frankreich und Spanien, sowie Australien und dem Rest der neuen Welt zu finden.

Mehr Informationen zum 4 Sterne Superior Sport & Wellnesshotel HELD unter www.held.at.

Ich danke mk Salzburg und der Familie Held, sowie dem gesamten Team des Hotels Held.

Fotos Gabriele Wilms

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Gabriele Wilms
Über Gabriele Wilms 769 Artikel
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit als Reisejournalistin und Bloggerin. Ich bin Inhaberin des Reisemagazin Toureal und betreue es als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher in den schönsten Hotels, Regionen Europas und weltweit für unser Reisemagazin unterwegs .

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