Angelurlaub – diese deutschen Regionen überraschen

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In jedem deutschen Bundesland finden Angler Seen, Flüsse und Buchten für den ganz großen Fang. Welche Regionen besonders fischreich und dazu naturschön für den perfekten Anglerurlaub sind.

Baden-Württemberg: Angeln im größten See Deutschlands

Der Bodensee bietet ideale Bedingungen für einen Angelurlaub. Im Dreiländerdreieck Deutschland, Österreich und Schweiz können Angler direkt mehrere Regionen erkunden. Barsch, Hecht, Seeforelle und Co. schwimmen in dem Gewässer. Im Bodensee darf allerdings nur tagsüber gefischt werden. Angler sollten zudem die Schongebiete, unter anderem die Mündungsgebiete der Argen, berücksichtigen. Fische unter dem Mindestmaß werden wieder in die freie Wildbahn entlassen, sofern keine Verletzungen vorliegen.

Bayern: Angeln vor Bergpanorama

Berge und Seen – das gibt es in Bayern. Im Chiemsee kann man hervorragend angeln. Im Hintergrund ragen die Chiemgauer Berge auf. Die Landschaft ist besonders und liegt unweit von München. Ansonsten empfiehlt sich der fischreiche Schliersee, denn hier schwimmen Renken, Seeforellen und Saibling.

Angeln im Ruhrgebiet

Königswinter

Es muss nicht immer Nord- oder Ostsee sein. In Nordrhein-Westfalen (NRW) bieten sich viele Flüsse wie der Rhein und Seen im Ruhrgebiet zum Angeln an. Zahlreiche Kanäle fließen durch die Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert durch NRW. Mit der Zeit haben sich hier fischreiche Biotope angesiedelt. Für einen Kurztrip zum Angeln bietet sich der Biggesse an. Der See gilt als Top-Seeforellengewässer. Die wunderbare Natur mitten im Sauerland kommt on top. Der Biggesee weist eine Wasserfläche von 714 ha auf. Die Fischbestände sind vielfältig und reichen neben Seeforellen bis hin zum Zander.

Diese Unterkünfte eignen sich für den Angelurlaub

Angler sind in der Regel schon früh morgens unterwegs und genießen beim Fischen den Sonnenaufgang. Ein Hotel als Unterkunft kann da eher hinderlich sein. Feste Frühstückszeiten und andere Gäste wirken sich sogar störend auf den Angelurlaub aus. Passender sind Ferienhäuser für den Anglerurlaub. Reisende genießen Flexibilität und können ihre Ausrüstung verstauen. Am Abend kann der Fang sogar gegrillt verkostet werden. Richtig schön wird es, wenn das Haus direkt an einem See liegt, in dem man angeln darf. Mögliche Unterkünfte finden sich vorab online.

Was ist im Angelurlaub zu beachten?

Damit der Angelurlaub zum einzigartigen Erlebnis wird, sollten Angler ein paar Grundregeln beachten:

– Haben Sie eine Schwimmweste dabei, sofern es auf offene Gewässer geht
– Wetter-Apps sind ein Must-have
– Bootsverleiher sollten Bescheid wissen, wann Sie ungefähr zurück sein wollen. Bei einem Notfall können die Verleiher Hilfe holen.
– Nummern von Küstenwache, Notruf oder Personen an Land sollten abgespeichert sein
– Angelscheine und Lizenzen sollten mitgeführt werden
– Sperrbezirke an Gewässern sollten geachtet werden
– Angeln Sie nicht in Schonzeiten
– Alleingänge in unbekannte Reviere sollte vermieden werden

Wo kann ich in Deutschland ohne Angelschein Angeln?

In einigen Bundesländern können Angler auch ohne Angelschein fischen. Das heißt, es ist keine Fischerprüfung notwendig. In diesen Bundesländern ist es möglich:
– Bremen
– Brandenburg
– Niedersachsen
– Nordrhein-Westfalen
– Thüringen
– Schleswig-Holstein
– Mecklenburg-Vorpommern

Schwarzanglern droht übrigens eine Strafe bis zu 5.000 Euro. Unerlaubt zu angeln kann eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahre nach sich ziehen. Also: Tier und Natur achten und Spaß im Angelurlaub haben.

Fotos: Gabriele Wilms

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Gabriele Wilms
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Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit als Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels, Regionen Europas und weltweit.

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