Wandern mit Künstler Gerbert Ennemoser in Vent

Ein echtes Erlebnis war die Wanderung mit dem Künstler Gerbert Ennemoser über den Barteb´ne Kunstweg Vent. Der Kunstweg entstand während mehrerer Kunst-Symposien ARTeVENT bis 2014 mit verschiedenen Künstlern.

Im Rahmen der Veranstaltung „Vent unplugged“ haben wir das Bergdorf besucht und dabei wurde zu einer Wanderung mit dem Künstler Gerbert Ennemoser eingeladen. Gerbert erklärte uns voller Leidenschaft jedes Kunstwerk und erzählte auch noch ein paar Anekdoten über die Künstler und Kunstwerke. Der gemütliche Barteb´ne Weg beginnt am Ende des Bergdorfes Vent, fast am Ende des Ötztals und läuft entlang der Venter Ache.

Der „Alpenprinz“ von Annette Diekenpe

Das erste Kunstwerk ist der „Alpenprinz“ von der deutschen Künstlerin Annette Diekenper. Das Kunstwerk stellt den Kopf einer Gämse als Alpenprinz dar. Sie wurde von 2010 – 2012 in Bronze Von dem schwarz-grünen Tierkopf scheint etwas Geheimnisvolles auszugehen. Daher ist es perfekt für den Eingang des Kunstweges. Der „Alpenprinz“ ist etwas größer als in der Natur, aber sehr realistisch nachgebildet. Vent ist der Lieblingsort der Künstlerin, sie war bereits rund 50x in Vent zu Gast. Der Gämsenkopf thront auf einem 1,20 m hohen Findling. Er wurde als Tonmodell beim Bildhauersymposion von ARTeVENT begonnen und in ihrem Atelier in Gütersloh fertig gestellt. Als Bronzeguss mit Patina entstand er in der Kunstgießerei Prof. Kurt Albrecht im Bayrischen Wald.

Künstlerin Anette Diekemper sagt zu ihrem Kunstwerk: „Die Gämse als Motiv für ein Kopfporträt habe ich mir als Teil dieser Bergwelt ausgesucht. Mit meiner Skulptur als Stiftung an die Gemeinde Vent möchte ich bewusst machen, dass es zu schützen gibt, was diesen Ort ausmacht“

Anette Diekemper ist 1959 in Gütersloh geboren und hat Kunst und Biologie studiert. Heute arbeitet sie hauptsächlich als Reitlehrerin und Heilpraktikerin. Seit 1990 ist sie als freischaffende Künstlerin in der Tradition des Naturalismus tätig.

„Die Vergeblichkeit des Tun“ von Wolfgang T. Wohlfahrt

Der österreichische Künstler Wolfgang T. Wohlfahrt hat das dritte Kunstwerk „Die Vergeblichkeit des Tun“ des Barteb´ne Weges geschaffen. Die dreiteilige Steinskulptur aus drei Findlingssteinen soll eine Erzählung aus den Tiefen des Gebirges darstellen. Sie wurde 2013 als Versuch einer alternativen Zeit-Wahrnehmung geschaffen und besteht aus Gneis mit Quarzadern und Eisenspuren. In den Alpen stößt man an besonderen Plätzen auf diese Quellensteine, Steinmale und Menhire – lange, lange aufgerichtete Stein. Naturskulpturen markieren alte Kultplätze oder drücken etwas Bestimmtes aus und regen zu tieferen Naturbetrachtungen an. Sie befinden sich meist an ausgewählten Beobachtungsplätzen, an Landschaftsmarkierungen wie dem Rastplatz am Zusammenfluss von Rofental und Niedertal, denn wo Mensch und Natur in enger Verbindung zueinanderstehen, entwickeln sich Orte der Kunst, Plätze der besonderen Wahrnehmung.

Wolfgang T Wohlfahrt sagt: „Meine Arbeit an der dreiteiligen Steinskulptur ist der Versuch einer alternativen Zeitwahrnehmung. Die Skulptur, die sich öffnet und ihr Geheimnis preisgibt, eine Erzählung aus den Tiefen des Gebirges.“

„Die Vergeblichkeit des Tun“ von Wolfgang T. Wohlfahrt

Wolfgang T. Wohlfahrt ist 1957 in Spittal/Drau in Österreich geboren. Er absolvierte ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in Ravenna und Stuttgart. Heute lebt und arbeitet er in Wien und Lana, Südtirol. Er ist seit 1987 Organisator und Teilnehmer von internationalen Bildhauersymposien und Landschaftskunstprojekten in Italien, Österreich, Südkorea und Dubai. Mich haben diese Kunstwerke an Bänke erinnert und ich habe sie auch zum Ausruhen während unserem Kort.X® Training genutzt. https://toureal.de/?s=Kort

„Venter Harfe“ von Norbert Maringer

Der österreichische Künstler Norbert Maringer erschaffte 2012 die „Venter Harfe“. Der polierte, farbige Findling aus Gneis fügt sich harmonisch in seine Umgebung ein, dabei birgt ein offenes Inneres weitere Überraschungen. Der Findling wirkt durch die gelblich-grünen Flechten und rotbraunen Eiseneinschlüsse so schön farbig. Das Innere des Steins wurde mittels Schrägschnittes, Schleifen und Polieren offengelegt. Neue Farben: grau, blau und rötlich orange und Tiefen werden sichtbar. Je nach Lichteinfall tritt die Fläche zurück und setzt sich durch die Reflektion der Sonnenstrahlen wie optische Klänge in Szene

Der freischaffende Künstler Norbert Maringer wurde 1948 in Wien geboren und studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien.

„Haus auf dem Berg“ von Sibille von Halem

Das Kunstwerk „Haus auf dem Berg“ von der österreichisch/deutschen Künstlerin Sibille von Halem – Leben so weit oben? Es scheint wie aus einem Guss – Haus und Fels, auf dem es steht. Dabei fest verankert, als ob auch das Haus von der Natur geschaffen wurde. Das Kunstwerk entstand 2012 aus poliertem Gneis. Zum Werk der Künstler: Überall, hoch an den Hängen stehen Häuser. Als Stadtmensch frage ich mich: „Was geschieht dort? Leben auch so weit oben noch Menschen?“ Im Gelände steht ein Felsbrocken ganz für sich. Aus einem Stein, der nur 100 Meter weiter weg im Gebüsch lag, mache ich ein kleines Haus.

„Haus auf dem Berg“ von Sibylle von Halem

Fast wie eine Insel in der Wiese wirkt das Kunstwerk. Das Haus wurde auf den Gelsen gestellt. Mit der Zeit wird es von der Natur zurückerobert: wie viele Jahre braucht es, bis man nicht mehr feststellen kann, ob es von Menschen oder der Natur erschaffen wurde?

Die Künstlerin Sibille von Halem wurde 1963 in Deutschland geboren und wuchs in den USA und Pakistan auf und lebte in Glasgow/Schottland. Seit 2003 ist Deutschland und Österreich ihre neue Heimat.

„Der Schluff“ von Peter Berger

„Der Schluff“ von Peter Berger

Das Kunstwerk „Der Schluff“ von Peter Berger, 2008 ist eine Steinsetzung aus einem Findling neben dem Wanderweg von Vent zu den Rofenhöfen. Der Schluff besteht aus einem auseinander gebrochenen Gneisfelsen, dessen zwei Halbstücke einen Durchgang bilden, eine begehbare Kimme. Beim Durchschreiten dringt man in den Stein ein und spürt ihn körperlich, wird kurze Zeit selbst zu Stein, man löst sich wieder und tritt auf der anderen Seite wieder hinaus auf den Weg. Beim Aufwärtsgehen wird der Blick auf einen unberührten Berghang gelenkt. Wenn man talabwärts wandert oder schaut umrahmen die beiden Steinhälften die Aussicht auf Vent – eingerahmtes Vent. Die Steinhälften haben je eine Inschrift, die von den alten Ortsbezeichnungen für Vent und Rofenhöfen abgeleitet wurden: ZE FENDE und GE RÖÖFEN.

Ein Tor oder Durchgang markiert immer sowohl eine Barriere, als auch die Möglichkeit sie zu durchqueren. In diesem Fall gehen wir von der Kultur in die Natur oder umgekehrt. Diesen Gedanken soll der Schluff illustrieren und spielerisch erlebbar machen. Diese Kunst auf dem Barteb´ne Weg ist zum anfassen und ausprobieren und dies wird auch rege genutzt, wie wir beobachten konnten.

„Der Schluff“ von Peter Berger

Künstler Peter Berger wurde 1954 in Innsbruck geboren und wuchs im Pitztal und Wien auf. Jetzt lebt er in Wien und im Waldviertel.

„Lichtfänger“ von Gabriele Nepo-Stieldorf

Das Kunstwerk „Lichtfänger“ von Gabriele Nepo-Stieldorf sind eigentlich zwei Kunstwerke – zwei Lichtfänger. Das eine ist strahlendhell wie der Mond, das Andere lebt und leuchtet durch das Element Wasser. Es entstand 2013 und besteht aus Findlingen – Greis, Quarz und Amphibolit.

Der Mond-Lichtfänger ist ein leuchtender Quarzstein mit strahlenförmigem Ende aus dem Niedertal. In einem natürlichen Felseneinschnitt gebettet lädt es zum Fühlen, Träumen und Energietanken ein. Durch seine runde Form und die Vorderseite erinnert der Stein an den Himmelskörper und daher der Name – Mond Lichtfänger. Das Licht der Sonne bringt ihn zum Leuchten, je nach Tageszeit ohne oder mit tiefen Schatten in den Rillen, die ein Muster zaubern. Der Stein hebt sich Tag und Nacht von dem dunklen Felsen ab.

„Lichtfänger“ von Gabriela Nepo-Stieldorf

Lichtfänger Wasserspiel – Wasser ist Grundlage allen Lebens rieselt über einen Amphibolit als Spender in die empfangende Schale aus Gneis. Ein Erlebnis für alle Sinne. Der kleine Bergbach wurde Teil des Kunstwerks, alles fließt und geht ineinander über.

Die Künstlerin Gabriele Nepo-Stieldorf kam von der Medizin über die Pädagogik zur Keramik und Bildhauerei. Neben ihrer kreativen Arbeit ist sie Dozentin an der Pädagogischen Hochschule und Kulturservice Innsbruck.

„´S Gschenk… aus Steinen Brot…“ von Gerbert Ennemoser

Nun erreichen wir das Kunstwerk unseres Begleiters – „´S Gschenk… aus Steinen Brot…“ von Gerbert Ennemoser. Der Künstler mit diesem steinernen Symbol den Menschen, die hier leben, huldigen. Er erschuf es 2013 aus Gneis. Wie ein Paket der ca. 28 Kubikmeter große Gneisfindling seit vielen tausend Jahren direkt neben dem Rofenweg auf BARTEB`NE.

Gerbert sagt: „Mit meiner Arbeit will ich in behutsamer Form auf diesen Stein ein lebendiges Geschenkband wachsen lassen – getreu dem jahrtausendealten Bemühen des Menschen, neue Existenzen am Stein zu ermöglichen. Symbolhaft wird die kulturelle Urbarmachung, die Menschen und Tieren des Tales als Lebensgrundlage dient, im Laufe der Zeit sichtbar gemacht.“ „Darüber hinaus möchte ich die Gedanken der vielen Wanderer mit Hilfe der Kunst auf das Wunder des Lebens in extremsten Verhältnissen hinlenken. Ein Geschenk für uns alle. Oder …wie aus Steinen Brot…“

„´S gschenk…aus Steinen Brot..“ von Gerbert Ennemoser

Der heimische Künstler Gerbert Ennemoser wurde 1949 in Längenfeld im Ötztal geboren, wo er bis heute lebt und arbeitet. Er gründete das Ötztaler Bildhauersymposium auf der Gampe Alm in Sölden, das 2007 als internationales Maler- und Bildhauersymposium ARTeVENT im Bergsteigerdorf neuen Raum fand.

„Venter Quarz“ von Norbert Maringer

„Venter Quarz“ von Norbert Maringer

Wie die „Venter Harfe“ ist auch der „Venter Quarz“ von Norbert Maringer. Dieses Kunstwerk erschuf der Künstler 2008 durch Freilegung aus einen Quarz Findling. Wo endet die natürliche Steinader? Wo beginnt die Kunst? Obwohl doch die gesamte geschlängelte Linie ein Kunstwerk ist? Keine leichten Fragen und eine echte Herausforderung für den Betrachter.

Der Künstler zu seinem Werk: Die Landschaft um BARTEB`NE wirkt monumental, ist in ihrer Ursprünglichkeit auch leicht verletzbar. Meine grundsätzliche Frage war, wie man ein Stück Natur, ohne groß einzugreifen, optisch aus seiner Umgebung herausheben und so darauf aufmerksam machen kann: Eine Quarzader, von Flechten und Moos bedeckt, wurde behutsam freigelegt, so dass sich der im grauen Felsen eingeschlossene kristalline weiße Stein von der Umgebung abhebt. Der Raum erweitert sich, indem der schlangenförmige Verlauf der Quarzader auf der Wiese in einer lose gesetzten Steinkette weitergeführt wird und am gegenüber liegendem Felsblock endet.

„Quartett“ von Alois Lindenbauer

Die vier Steine des „Quartett“ von Alois Lindenbauer schmiegen sich an ihre Unterlage, als seien sie seit Jahrtausenden Teil davon. Das Kunstwerk entstand 2011 aus Greis, Amphibolit und Quarz. Auf einem verwitterten „Gletscherschiff“ auf BARTEB`NE wurde eine Steininstallation mit bearbeiteten Geschiebesteinen aus der Venter Ache gesetzt. Sinngemäß könnten die polierten Seiten der Steine durch das Berühren und stetige Bewegen von Händen entstanden sein. Dabei nähern sich Erdgeschichte, Geschichte und jetzt.

Geologie und Erdgeschichte prägen Landschaft und Menschen. Einflüsse des Gletschers und gravierende Kräfte des Wassers stehen durch Zeit und Bewegung in eindrücklichem Zusammenhang.

Der Künstler Alois Lindenbauer wurde 1947 in Weyer in Österreich geboren. Er besuchte die Bundesfachschule für Holzbildhauerei in Hallstatt.

„Schalen unter Schalen“ von Erika Inger

„Schalen unter Schalen“ von Erika Inger

Sind es prähistorische Mörserschüsseln, Opferschälchen oder Wegzeichen? Die steinernen Schalen wurden vor langer Zeit von Menschen geformt und geben Rätzel auf. Weltweit verbreitet und rätselhaft erscheint das Phänomen der Schalensteine. Auf den Übergängen vom Schnalstal in Südtirol nach Vent im Ötztal sind besonders viele zu finden. Dabei handelt es sich um kleinere und größere Vertiefungen in Fels- und Gesteinsoberflächen. Sie liegen an alten Wegtrassen, Wasserläufen und exponierten Stellen.

Ihre Funktion ist rätselhaft. Dem Kunstwerk „Schalen unter Schalen“ aus Gneis von 2012 gesellen sich weitere sieben Schalensteine zu denen, die sich schon seit Jahrtausenden in dieser Gegend befinden.

Die Künstlerin Erika Inger wurde in Tscherms, Italien geboren. Sie studierte an der Akademie der bildenden Künste in Ravenna und Stuttgart. Lebt heute in Wien und Lana, Südtirol.

„Aufsteigende Wolke“ von Haesim Kim

Bei dem Kunstwerk „Aufsteigende Wolke“ von Haesim Kim, 2011 scheinen die hellen Findlinge aus poliertem Gneis nahtlos mit den Wolken am Himmel zu verschmelzen. Die Formation und Gestalt gleich ihren Vorbildern am Himmel. Die Künstlerin zu ihrem Werk: als ich hier in Vent war, beeindruckten mich als erstes die Wolken, die langsam die Berghänge hinaufstiegen. Manchmal blieben sie auch eine Zeitlang auf einer Ebene hängen, bevor sie weiter hinauf reisten. Ich sammelte am Flussufer flache, runde Steine in verschiedenen Größen. Aus diesen wurde die Wolkenformation auf der Flanke eines kleinen Hügels gestaltet. Wenn man also die Augen etwas zukneift und lange genug auf die helle Skulptur schaut, scheint es sich um ein echtes Wolkengebilde zu handeln. Schäfchenwolken, wie es im Volksmund heißt, oder Cirrocumulus, wie die Wetterfrösche sagen. Auf jeden Fall eine große Fläche aus zusammenhängenden weißen Wolken, die schönes Wetter versprechen, oder Freude, wie die Traumdeuter es auslegen.

Wir konnten dieses Kunstwerk so nicht mehr bestaunen, Gerbert zeigt uns nur ein Bild, wie es mal ausgesehen hat. Die vielen Besucher haben daraus einen Steinmännchen-Platz geschaffen, was auch sehr schön aussieht. Man wollte dies nicht wieder in den Originalzustand versetzen.

„vom Sonnenuntergang zum Mondaufgang“ von Haesim Kim

Altes Kreuz der Wildspitze

Wir wandern weiter uns erreichen das alte Kreuz der Wildspitze. 1847 wurde die Wildspitze auf 3.774m durch die Brüder Schlaginweit auf ca. 3.500m erklommen. Die Erstbesteigung war 1848 durch einen Bauernburschen Leander Klotz. Das Kreuz wurde 1933 von den Bergführern und Gastwirten des Ötztales auf 3.774m aufgestellt. 2010 erhielt die Wildspitze ein neues Kreuz. Zur Erinnerung und zum Gedenken an alle, die dieses Kreuz 1933 auf der Wildspitze ohne technische Hilfsmittel aufgestellt haben, wurde im Juni 2011 das alte Kreuz am Weg nach Rofen mit Blick auf die Wildspitze aufgestellt. Hier erhielt es einen ehrenwerten Platz. Bei unserem Besuch hat sich die Wildspitze in den Wolken versteckt.

Gerbert hat wirklich zu jedem Kunstwerk eine Geschichte zu erzählen. Somit nimmt man die Kunstwerke ganz anders wahr, viele sind so in die Natur integriert, dass man auf den ersten Blick gar nicht erkennt, dass es sich um ein Kunstobjekt handelt. Es macht einfach Spaß ihm zuzuhören, mit welcher Leidenschaft er für diesen Kunstweg brennt.

Am Ende des Kunstweges ging es auf der gewaltigen Hängebrücke über die 40 m tiefe Rofenschlucht zu den Rofenhöfen. Die Rofenhöfe auf 2014 m sind die höchsten ganzjährig bewirtschafteten Höfe Tirols.

Musikalisch begleitet mit einem Frühschoppenkonzert live und unplugged mit „TyRoll“ & „TOI“ hatten wir uns vor dem Rückweg gestärkt.

Nachhaltigkeit und bewusstes Leben sind im Ötztal Tradition statt Trend. Besonders für das urige Vent gehört die Bewahrung der Umwelt zum kulturellen Selbstverständnis. Die Wanderung ist sehr entspannt, gerade wenn man dabei die Kunstwerke betrachte, merkt man überhaut nicht welch eine Strecke man zurücklegt. Sie ist auch sehr gut für Familien geeignet, da die Kinder auf die Kunstwerke klettern dürfen und sie ausprobieren können.

Weitere Infos: Ötztal Tourismus, Gemeindestraße 4, A-6450 Sölden, Tel.: +43 (0) 57200-0, info@oetztal.com, www.oetztal.com

Über das Bergsteigerdorf Vent

Auf 1900 m über dem Meeresspiegel liegt das kleine Bergsteigerdorf Vent am Ende des Ötztals. Wir haben das kleine Dorf besucht, um eine neue Aktion „Vent unplugged“ zu testen. Einfach mal abschalten, runterkommen, den hektischen Alltag vergessen und neue Sichtweisen kennen lernen.

Das Ötztaler Bergdorf Vent unterhalb der Wildspitze (3774 m), dem höchsten Berg Tirols, liegt nur wenige Kilometer vom beliebten Urlaubsort Sölden entfernt. Es hat gerade mal 140 Einwohner und rund 800 Gästebetten. Der kleine Ort hat sich seine Ursprünglichkeit bewahrt und wird hauptsächlich von Bergsteigern, Hochalpinisten und Wanderern besucht, die die imposante Bergwelt und die Dreitausender bezwingen wollen.

mit Künstler Gerbert Ennemoser

Wir danken dem Ötztal Tourismus für die Unterstützung, ganz besonders möchten wir uns bei dem Künstler Gerbert Ennemoser für die tolle Führung und Wanderung bedanken.

Auch in diesem Jahr wird es die heißt es wieder „Vent unplugged“ . Das Vent unplugged findet vom 02. September bis 05. September 2021 vollgepackt mit Veranstaltungen statt. Aus dem Alltag der Überinformation, Hektik und Dauereindrücke aussteigen, abschalten und sich einlassen, auf das, was der eigene Körper und die alpine Umgebung zu bieten haben. Dieser Sehnsucht begegnet. Kraftplätze und besondere Angebote für Bewegung im Freien, Genuss und regionale Kulinarik, Musik und Sternenbeobachtung unter freiem Himmel – das alles an einem kompakten Wochenende inmitten von Ruhe und Natur auf über 1.900 m Seehöhe.

Fotos Michael Cremer und Gabriele Wilms

„Vent unplugged“ – Auszeit-Angebote im Ötztaler Bergdorf Vent

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Gabriele Wilms
Über Gabriele Wilms 729 Artikel
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit als Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels, Regionen Europas und weltweit.

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